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EURO-NanoTox ist in fünf Kernbereiche unterteilt:
a) Ausarbeitung, Etablierung und Durchführung von standardisierten toxikologischen Untersuchungsmethoden (in-vitro als auch in-vivo) von nanostrukturierten Materialien.
b) Mitarbeit bei der Etablierung internationaler Standards
c) Informationsstelle zum Themenbereich Nanotoxikologie mit besonderem Augenmerk auf die Humantoxikologie von nanostrukturierten Materialien.
d) Aufbau und Pflegen von internationalen Kontakten zu den Themen a) und b)
e) Organisation von Vergleichsstudien und ggf. Ringversuche
Die Basis von EURO-NanoTox ist somit die Entwicklung, Implementierung und Durchführung von standardisierten in-vitro und in-vivo Verfahren zur Untersuchung der Toxizität von nanostrukturierten Materialien. Dadurch soll ein virtuelles Zentrum entstehen, welches auf der einen Seite nanostrukturierte Materialien auf potentielle toxikologische Effekte systematisch untersucht und auf der anderen Seite mechanistische Untersuchungen zur Toxizität dieser Materialien durchführt. Hierdurch wird der Wissenschaft und der Industrie schon zu einem frühen Zeitpunkt in der Produktentwicklung die Möglichkeit geboten, eine potentiell vorhandene Toxizität ihrer Materialien zu entdecken. Durch Einbeziehung dieser Erkenntnis können die entsprechenden Materialien gezielt verbessert werden und ihre potentiellen Gefahren für die Umwelt verringert werden. Durch den Einsatz von standardisierten Methoden in einem qualitätsgesicherten Umfeld können so teure Fehlentwicklungen bzw. eine potentielle Gefährdung bei einem späteren Einsatz verhindert werden.
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